Die Dollarauktion, auch allgemein Eskalationsauktion genannt, ist ein von Martin Shubik entwickeltes Spiel, das durch sein Spielprinzip die Teilnehmer irrational handeln lässt, obwohl sie eigentlich alle notwendigen Informationen haben, um sich rational zu verhalten. Somit wird durch dieses Spiel die Anwendbarkeit der “Theorie der rationalen Entscheidung” in Bezug auf menschliches Verhalten infragegestellt. Der Inhalt dieses Spiels ist die Auktion eines US-Dollars.
Ein Auktionator bietet zwei oder mehr Bietern einen Dollar zur Auktion an. Der erste Bieter gibt ein Gebot für den Dollar, z. B. 1 Cent, ab. Der nächste Bieter kann mehr als der vorherige oder gar nichts bieten. Die Auktion endet, wenn kein Bieter das Gebot seines Vorgängers mehr erhöht. Der Bieter mit dem höchsten Gebot bekommt den Dollar. Dieser Sieger und der Teilnehmer mit dem zweithöchsten Gebot zahlen ihren jeweils gebotenen Betrag an den Auktionator.
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