Bei amerikanischen Versteigerungen handelt es sich um eine Sonderform von Auktionen. Sie werden in der Regel zu Gunsten gemeinnütziger Zwecke durchgeführt. Während bei anderen Versteigerungen nur derjenige zahlen muss, der den Zuschlag bekommt, gibt es bei amerikanischen Versteigerungen die Besonderheit, dass jeder zahlt, der ein Gebot abgibt. Damit werden oft Einnahmen erzielt, die weit über den Wert der zu versteigernden Gegenstände hinausgehen.
Der Ablauf bei der Versteigerung sieht üblicherweise so aus: Man legt ein Mindestgebot fest und gibt weiter auch vor, welche Steigerungsschritte es geben soll. Beispielsweise kann gelten, dass das Mindestgebot bei 5,00 € liegt und dass die Steigerungsschritte ebenfalls jeweils 5,00 € ausmachen sollen. Jeder, der ein Gebot abgibt, zahlt seine 5,00 € unmittelbar nach dem Gebot in eine Kasse, wobei es jedem freisteht, auf das erste Gebot weitere folgen zu lassen. Man steigert solange, bis sich niemand mehr findet, der bereit wäre, das letzte Gebot zu überbieten.
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